Jedes Kind ist anders, nur darin sind sich alle gleich!

Monatsarchive: März 2019

Mary´s Meals Spenden-Tassen

Gemeinsam sammeln, damit ein Kind eine tägliche Schulmahlzeit erhält – für ein ganzes Schuljahr!

Was für uns selbstverständlich ist, ist für viele Kinder unerschwinglich oder gar unmöglich.  Mary´s Meals setzt sich unter anderem dafür ein, dass Kindern eine Schulbildung ermöglicht wird, indem an den Schulen Essen ausgegeben wird. Aus diesem Grund schicken in vielen Ländern, die Eltern ihre Kinder in die Schule, weil sie selbst zu arm sind um alle Familienmitglieder ausreichend ernähren zu können.  Für 15,60 € kann ein Kind ein ganzes Jahr pro Tag mit einer warmen Mahlzeit versorgt werden. Dies ist für uns kein allzu großer Betrag, für die hilfsbedürftigen Kinder aber, kann er überlebenswichtig sein. Deshalb wollten die Meringer Grundschulen mit einer Sammelaktion die Arbeit von Mary´s Meals unterstützen.

Bei der Auftaktveranstaltung in unserer Aula wurde den Schülern und Schülerinnen die Arbeit von Mary´s Meals vorgestellt. Eindrucksvolle Bilder und ein informativer Vortrag zeigten den Kindern die Lebensbedingungen vieler Gleichaltriger in Afrika. Sie machten aber auch Mut, sich für eine Änderung einzusetzen und selbst für diese notleidenden Kinder zu sammeln.

Mit der Tassenaktion von Mary´s Meals ist dies kinderleicht. Nur ein paar Handgriffe sind nötig, um eine normale  Tasse in eine Spendentasse zu verwandeln. Dazu bekam jedes Kind die benötigten Aufkleber und konnte in seiner Familie bis Anfang April Spenden sammeln.  Am 8. April kamen dann alle Schüler und Schülerinnen im  Pausenhof der Grundschule Mering Luitpoldstraße zusammen um den Inhalt ihrer Tassen in eine riesige Tasse füllen. Mit Spannung wird nun das Ergebnis der Aktion erwartet, denn alle wollen wissen, wie viele Kinder sich im nächsten Schuljahr auf eine warme Mahlzeit pro Tag freuen dürfen – ein Gedanke, der Mut macht.

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Umwelt-Theater

Gespannt saßen die Schüler und Schülerinnen in der Aula und erwarteten das Märchentheater aus Aschaffenburg mit dem Stück: „… und schon bin ich aus dem Schneider!“. Bereits nach wenigen Augenblicken hatten die Schauspieler alle Kinder in ihren Bann gezogen. Unterhaltsam und lustig, aber immer auch mit ernstem Hintergrund nahm die Hauptfigur, der Schneider, die Zuschauer mit und ließ sie an seinen Erfahrungen zum Thema Umweltverschmutzung, Mülltrennung und Umweltschutz teilhaben.  Der Schneider wäre ja viel lieber ein richtiger Held. Nachdem er seine eigenen 4 Wände erst so richtig zugemüllt hat, um anschließend 7 Sorten Abfall wahllos in den gleichen Sack zu stecken, glaubt er, eine wahre Heldentat vollbracht zu haben. Anders als im bekannten Märchen besiegt er nicht die Riesen, das Einhorn oder das Wildschwein. Er wird von ihnen nach und nach belehrt, wie das Prinzip der Kreislaufwirtschaft funktioniert. Dazu gehören Abfalltrennung und Recycling, thermische Verwertung und Kompostierung und die grundsätzliche Bewusstwerdung darüber, dass Müll nicht nur stinkt und stört, sondern auch wertvoll ist. Die Kinder wurden ins Spiel mit einbezogen und durften durch Zurufen und Mitsprechen oder beim Müllsortieren auf der Bühne ihr Wissen unter Beweis stellen.

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