Jedes Kind ist anders, nur darin sind sich alle gleich!

Aus dem Schulleben

Aus dem Schulleben

Der Nikolaus kommt

„Alle Jahre wieder …

… kommt das Christuskind, auf die Erde nieder… „
Bis es soweit ist, müssen sich die Kinder noch eine Weile gedulden. Der Heilige Nikolaus hingegen besuchte die Schüler der ersten und zweiten Jahrgangsstufe bereits am 6. Dezember.Nach dem Begrüßungslied, das von der Arbeitsgemeinschaft „Musik“ aufgeführt wurde, lauschten die Kinder einer Geschichte, die der heilige Mann aus seinem großen Buch vorlas.Anschließend lobte er die Schüler für allerhand, was sie im Schulalltag leisten, und jede Klasse erhielt einen großen Sack mit Weihnachtsleckereien. Bevor die Überraschung in den einzelnen Klassen ausgepackt und verteilt wurde, trug die Schulgemeinschaft dem heiligen Nikolaus noch das Gedicht „Was holt denn da der Nikolaus aus seinem großen Sack heraus?“ vor.Getreu dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“, das alle gemeinsam zum Schluss sangen, verabschiedeten die Kinder ihren Gast und packten im Anschluss in den Klassen die Geschenke begeistert aus.

 

Weihnachtskarten für einen guten Zweck

Für eine Weihnachtskartenaktion ruft die Augsburger Allgemeine Zeitung jährlich Kinder im Alter zwischen drei und zwölf Jahren aus mehr als 600 Schulen, Kindergärten oder Vereinen dazu auf, Weihnachtskarten zu gestalten. Denn für jede bemalte und zurückgesendete Karte spendet die Augsburger Allgemeine 50 Cent an die Kartei der Not. Als Dankeschön für die kleinen, fleißigen Helfer prämiert eine Jury bei einer Vorauswahl von ca. 200 Karten die schönsten Weihnachtskarten und vervielfältigt sie als Weihnachtsgruß für Kunden und Geschäftspartner der Zeitung.

Auch wir haben wieder fleißig gemalt, geschnitten und geklebt. Auf diese Weise wurden über 300 Karten hergestellt und somit ca. 150€ für die Kartei der Not gesammelt. Eine Auswahl der fantasievollen Kunstwerke sehen Sie hier:

Frohe Weihnachten!

 

Vorlesetag und Vorlesewettbewerb

„Toll, heute ist wieder Vorlesetag!“, freuten sich die Kinder und waren ganz gespannt welcher prominente Vorleser in ihre Klasse kommt. Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen Zeit genommen haben und zu uns an die Schule kamen, um im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetags aus Kinderbüchern vorzulesen. Und so war es schnell mucksmäuschenstill in unserem Schulhaus .Wer von Zimmer zu Zimmer schlich, entdeckte aufmerksam zuhörende Schüler und Schülerinnen, die sich begeistert in die Welt der Bücher entführen ließen. Viel zu rasch war die Vorlesezeit zu Ende und alle wollten wissen, wie die Geschichten weitergehen. Umso besser, dass man in der Schule lesen lernt und nun motiviert selbst das Buch zur Hand nehmen kann.

Dass einige Kinder wirklich sehr gut vorlesen können, zeigten die drei Klassensieger der vierten Klassen beim anschließenden Rotary-Vorlesewettbewerb. Sie stellten sich einer Jury aus vier Mitgliedern des Rotaryclubs Friedberg und trugen Texte von Paul und Anne Maar gekonnt und mitreißend vor. Da war es wirklich eine schwierige Aufgabe, den Schulsieger zu finden. Am Ende entschied sich die Jury für die beste Leserin der Klasse 4a  und alle Kandidaten erhielten Preise für ihre tollen Leistungen.

Hier zum Zeitungsartikel

 

Meins wird Deins!

Der Martinstag ist viel mehr als ein Lichterfest. Es geht um ein gutes Beispiel, das ein junger Soldat vor fast 1700 Jahren ganz einfach gegeben hat. Seither hat man Martin nicht vergessen. Im Gegenteil, jedes Jahr erinnern wir uns an Sankt Martin. Gerade Kinder spüren sofort, worum es damals wie heute geht: gut teilen zu können. Deshalb beteiligten wir uns an der Martinsaktion der „aktion hoffnung“ in Kooperation mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Dabei wurde rund um den Martinstag gut erhaltene Kleidung gesammelt und zugunsten eines Entwicklungsprojektes in Indien gespendet.

Ausbildung und Hilfe für arbeitende Kinder in Indien

Bewusst hat sich die aktion hoffnung entschieden, nicht Kleidung und Stofftiere direkt an die Projektpartner zu senden, sondern die Kleiderspenden in Geldspenden umzuwandeln. Alle Verkaufserlöse und weitere Spenden aus der diesjährigen Aktion kommen dem Don Bosco-Zentrum Balprafulta in der Millionenstadt Mumbai in Indien zugute. Die Mitarbeiter im Zentrum kümmern sich derzeit um 300 Kinder und Jugendliche. Die jungen Menschen werden aus schlechten Arbeitsverhältnissen herausgeholt und auch die Eltern über die Gefahren und Folgen der Kinderarbeit aufgeklärt. (Quelle:http://www.aktion-hoffnung.de/MeinswirdDeins)

Ein herzliches Dankeschön an alle Kinder und Eltern, die ihre Kleiderschränke so fleißig aussortiert haben. Der „Tütenberg“ in der Aula war auch dieses Jahr wirklich beeindruckend groß.

 

Eine musikalische Weltreise

 

Da staunten die Kinder nicht schlecht, als sie am Dienstag zu einer „Musikalischen Weltreise“ in die Turnhalle gingen. Über 40 Musiker und Musikerinnen warteten schon mit ihren Instrumenten auf das junge Publikum. Kaum hatten die Schüler Platz genommen, ließ das Philharmonische Orchester Augsburg den Hummelflug von Nikolai Rimski-Korsakow erklingen. Dies war der Auftakt für die Reise der kleinen Plüschhummel in den Händen der sympathischen Moderatorin des Bayerischen Rundfunks Katja Schild. Mit einem russischen Tanz aus dem Ballett „Der Nussknacker“, einem türkischen Liebeslied oder Tänzen aus Rumänien, Spanien und Amerika wurden die Kinder in viele Länder „entführt“. Dabei lauschten sie nicht nur dem beeindruckenden Klang des Orchesters unter der Leitung des Generalmusikdirektors Domonkos Héja, sondern bewegten sich angeleitet durch die kleine Hummel und Frau Schild gekonnt zu Flamenco-, Tango- und Marschrhythmen. Fast ganz nebenbei lernten die Kinder einige Instrumente kennen. Dabei war die „Ud“, eine Laute mit einem birnenähnlichen Korpus und einem rechtwinklig angeordneten Wirbelkopf, wohl das außergewöhnlichste Instrument, das zu hören war. Dass ein gutes Orchester immer genau nach den Bewegungen seines Dirigenten spielt, zeigte sich eindrucksvoll, als die sechsjährige Laura und der achtjährige Johannes den Taktstock übernahmen und den Musikern das Tempo vorgaben. Den anschließenden Beifall hatten sich die zwei „Jungdirigenten“ wirklich verdient. Als Belohnung bekamen sie auch zwei Freikarten für ein Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters. Nachdem die Reise mit dem Radetzky-Marsch zu Ende ging, gab es noch eine ganz besondere Premiere. Die Musiker hatten sich spontan bereit erklärt unseren Schulsong zu spielen. So war zum Abschluss dieser fantastischen Veranstaltung das Lied „Jedes Kind ist anders, nur darin sind sich alle gleich“ mit über 300 Kinderstimmen begleitet vom gesamten Orchester zuhören. Wir danken allen Künstlern und Beteiligten für diese mitreißende Stunde sowie der Auf’m Kolk-Stiftung für die finanzielle Unterstützung.

Diesen Beitrag finden Sie auch in der Friedberger Allgemeinen Zeitung.

 

 

Post vom Bundestag

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts beschäftigten sich die dritten Klasse aus aktuellem Anlass mit der Bundestags- und auch der anstehenden Klassensprecherwahl.

In dem Comic „Karlchen Adler und die Wahlen“ des Deutschen Bundestages erfuhren die Kinder der Klasse 3a viel Neues über den Wahlkampf, zur Durchführung von Wahlen und zum Beschluss von Gesetzen. Im Anschluss daran nahm die 3a motiviert am „Adlerquiz“ des Deutschen Bundestages teil und erhielt Ende Oktober Post aus Berlin. Die Freude darüber war groß. Denn jedes Kind erhielt eine Frisbee-Scheibe mit Karlchen Adler und Luftballons vom Bundestag.

 

Sicher im Verkehr

 

Den Damen und Herren der Verkehrswacht Aichach-Friedberg lag es wieder sehr am Herzen, dass unsere Kinder sicher im Straßenverkehr unterwegs sind. Entsprechend vielfältig war das Programm des Sicherheitstrainings. So wurde bei jedem Schüler der Sitz des Fahrradhelmes und dessen korrekte Einstellung überprüft und nötigenfalls korrigiert. Mit Hilfe eines Filmes wurden alle darauf aufmerksam gemacht, wie notwendig und oft überlebensnotwendig das Angurten beim Autofahren ist. An der Busschleife vor der Schule übten die  Kinder das richtige Anstellen und Einsteigen in den Bus. Während einer kurzen Busfahrt konnten die Schulanfänger erleben, was passiert, wenn man im Bus nicht richtig sitzt und der Schulranzen nicht unten am Boden vor den Füßen platziert ist. Ganz viel Spaß machte allen der Roller-bzw. Fahrrad- Parcours im Pausenhof. Hier konnte jeder seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen und zeigen, wie man sich als Rollerfahrer bzw. Radler verhält, wenn man an einen Zebrastreifen kommt.

 

Unser Wandertag zur Friedenau

Der Wandertag führte die Klassen 3a, 3c und 4c zur Waldgaststätte Friedenau.

Nach einem längeren Fußmarsch begeisterte das zunächst eher unspektakulär wirkende Ziel alle Kinder doch sehr schnell – eine große Fußballwiese, ein kleines Wäldchen zum Spielen und Erforschen und strahlender Sonnenschein ließen die Kinder einige schöne und aufregende Stunden an der Friedenau erleben. Sie bauten Häuser aus Naturmaterialien, entdeckten Tierspuren und gestalteten kleine Kunstwerke aus Blumen, Zweigen und Schneckenhäusern.

Die Schüler erzählen, was ihnen am Ausflug zur Waldgaststätte besonders gefallen hat:
„Ich habe Schneckenhäuser gefunden.“
„Wir haben Tierforscher gespielt und haben Tierhöhlen gesehen und Wildschweinabdrücke gesehen.“
„Ich habe mit ein bisschen Hilfe im Wald ein Haus aus Naturmaterial gebaut, aber es ist eingestürzt.“
„Ich habe mit meinen Freunden Wolf und Reh gespielt. Ich habe einen Bau vom Fuchs gefunden.“
„Ich fand es spannend, als wir so viele Sachen gefunden haben, wie Spuren, Eierschalen, Fuchsbau oder Dachsbau und Mauselöcher.“
„Ich habe Vogelfedern entdeckt.“
„Heute hat es mir gefallen, die stille Zeit im Wald zu verbringen.“
„Und heute habe ich gemerkt, dass unsere Klasse ein richtiges Team sein kann, das fand ich richtig toll!“

 

 

Feueralarm! – Schule probt den Ernstfall

Schlagartig wurde am Freitag der Unterricht vom Geheul der Feuersirene unterbrochen. Zur großen Zufriedenheit der Schulleitung verließen alle Schüler und Lehrer in nur wenigen Minuten das Gebäude und versammelten sich auf der Fußballwiese. Zum Glück handelte es sich jedoch nicht um einen Ernstfall, sondern nur um eine Übung. Um die Situation möglichst echt darzustellen, wurde im Hortgebäude sogar eine Rauchmaschine in Gang gebracht. So stieg aus dem Fenster der Hortküche Rauch auf und die Meringer Feuerwehr rückte für ein Löschmanöver an. Nachdem die „Gefahr“ gebannt war, beantworteten die Männer der Feuerwehr Schülerfragen, erklärten ihre Ausrüstung und luden zur Besichtigung der Fahrzeuge ein. Auch in diesem Jahr war das Highlight wieder das Ausfahren der Drehleiter.  Einige Lehrerinnen und Hortbetreuerinnen stiegen wagemutig mit in den Korb.

 

Anfangsgottesdienst 17/18

„Wo ist denn nur mein Schlüssel?“, fragte sich die Konrektorin und lief suchend durch die Aula. Mit der Schlüsselsuche – allen Kindern wohlbekannt – begann der Schulanfangsgottesdienst für das Schuljahr 2017/18.

Als die Lehrerin ihren Schlüssel endlich entdeckt hatte, lag da noch ein anderer, ein besonderer Schlüssel: ein Schlüssel zum Herzen der Menschen. Wie nötig wir diesen Schlüssel oft haben, verdeutlichten die Schüler und Schülerinnen der 4. Klasse in drei kleinen Spielszenen. In diesen zeigten sie, wie verletzend und beleidigend Worte sein können und wie im Gegenzug dazu mit freundlichen Worten das Herz des anderen erreicht werden kann.

Diese Lebensweisheit finden wir auch in der Bibel. Im Buch der Sprichwörter steht, wie gut ein gutes Wort zur rechten Zeit doch sein kann, dass gute Worte heilen können und dass das Gerede von manchen Leuten schmerzt. Nachdem Pfarrer Schwartz dies den Kindern in seiner Ansprache anschaulich verdeutlicht hatte, baten die Schüler mit ihren Fürbitten darum, den Schlüssel zum Herzen der anderen zu finden. Damit dieser wichtige Schlüssel nicht in Vergessenheit gerät, bekam jede Klasse einen Schlüssel aus Tonpapier für ihr Klasssenzimmer überreicht.

Zum Abschluss des Gottesdienstes durften sich die Schülerinnen und Schüler der 1/2 Klassen noch unter dem Segensmantel des Pfarrers versammeln und wurden mit dem Segen Gottes und guten Wünschen in das neue Schuljahr geschickt.

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