Jedes Kind ist anders, nur darin sind sich alle gleich!

Aus dem Schulleben

Aus dem Schulleben

Känguru-Wettbewerb 2019

Dass das Känguru nicht nur in Australien lebt, sondern auch unserem Mathematik-Wettbewerb den Namen gegeben hat, weiß jeder, der bei uns in die 3. oder 4. Klasse geht. Jedes Jahr versuchen unsere Schüler so viele Knobelaufgaben wie möglich zu lösen und auf diese Weise auch den größten „Kängurusprung“ zu schaffen. Dieser gelingt besonders gut, wenn die Reihe der aufeinanderfolgenden richtig gelösten Aufgaben besonders lang ist. Dafür musste man sich wirklich anstrengen, denn die Aufgaben forderten logisches Denken und Kombinationsfähigkeit auf teilweise anspruchsvollem Niveau. Auch heuer erreichten wieder einige Schüler eine hohe Punktzahl und erhielten tolle Preise bei der Siegerehrung. Aber auch die übrigen Kinder konnten sich freuen, denn bekamen einen glitzernden Zauberwürfel und können damit nun auch in ihrer Freizeit weiterknobeln.

Mathematik Wettbewerb der 3. Klassen 2019

„Wie viele Stifte haben alle Kinder der Schule zusammen?“

Das versuchten die drei Teams der dritten Klassen herauszufinden und danach überzeugend ihr Ergebnis zu präsentieren. Obwohl die Frage am Anfang so einfach erschien, zeigte sich doch bald, dass einige Informationen nötig waren, um diese zu beantworten. So mussten die Kinder zuerst einmal im Sekretariat nachfragen, wie viele Kinder in den einzelnen Jahrgangsstufen unterrichtet werden. Danach wurde fleißig diskutiert, welche Stifte in den Mäppchen sind. Denn die Erstklässler besitzen weder Füller noch Tintenlöscher und von den dicken Farbstiften passen auch weniger in das Mäppchen als von den dünnen. So wurde argumentiert, widerlegt, gefragt und abgewägt bis man sich in der Gruppe einig war, mit welchen Zahlen gerechnet wird. Nun waren Rechenfertigkeit und Schnelligkeit gefragt, denn die Zeit wurde langsam knapp und ein anschauliches Plakat für die Präsentation sollte auch noch gestaltet werden.

Am Ende traten die drei Teams vor die Jury, bestehend aus Herrn Weber und einem Praktikanten von der Raiffeisenbank Kissing-Mering, der Schulleitung und zwei Viertklässlern. Hier versuchten sie ihre Gedanken und Rechenwege überzeugend und anschaulich darzulegen und mussten Fragen der Jury beantworten. Nach kurzer Beratungszeit stand das Sieger-Team fest und die Präsentationen der Schüler/-innen wurden mit kleinen Preisen und Urkunden belohnt, welche Herr Weber und Frau Geiger verteilten. Die Klasse 3c freute sich besonders über den ersten Platz und die weitere Teilnahme am Wettbewerb in der nächsten Runde. Wir wünschen den Dreien hierfür schon mal viel Erfolg und weiterhin viel Spaß beim Knobeln!

Malwettbewerb 2019

In der 49. Runde des Internationalen Jugendwettbewerbs „jugend creativ“ waren die Kinder aufgerufen, sich künstlerisch mit dem Thema Musik auseinanderzusetzen.

Nach Angabe des Deutschen Musikinformationszentrums (MIZ) beschäftigen sich in Deutschland schätzungsweise zwei Millionen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei und 13 Jahren mit Musik, das heißt, sie singen regelmäßig, spielen ein Instrument oder sind anderweitig musikalisch aktiv. Dabei kann Musik eine ganze Spannbreite von Stimmungen transportieren wie Freude, Melancholie, Aufregung oder Entspannung.

Das Thema „Musik bewegt“ ließ also viel Raum für kreative Ideen: Wie sieht Musik eigentlich aus? Welche Farben haben Töne, welche Formen haben Melodien? Was verbindet man persönlich mit Musik und welche Rolle nimmt sie im Leben ein?

Mit diesen Anregungen gingen die Schüler und Schülerinnen ans Werk und schufen vielfältige, farbenfrohe Bilder zum Thema „Musik bewegt“

Die Spannung war groß, als Herr Weber, Geschäftsstellenleiter der Meringer Raiffeisenbank, und Frau Höfer zur Siegerehrung in die Schule kamen und die besten Werke vorstellten. Die Musik AG sorgte für den musikalischen Rahmen und Frau Höfer las eine unterhaltsamen Geschichte vor. Mächtig stolz nahmen danach die Sieger ihre Urkunden und Preise entgegen. Auch die Rektorin Frau Geiger konnte sich für die ganze Schulfamilie freuen. Sie nahm eine Spende im Wert von 500€ in Empfang, für die sich alle herzlich bedankten.

Mary´s Meals Spenden-Tassen

Gemeinsam sammeln, damit ein Kind eine tägliche Schulmahlzeit erhält – für ein ganzes Schuljahr!

Was für uns selbstverständlich ist, ist für viele Kinder unerschwinglich oder gar unmöglich.  Mary´s Meals setzt sich unter anderem dafür ein, dass Kindern eine Schulbildung ermöglicht wird, indem an den Schulen Essen ausgegeben wird. Aus diesem Grund schicken in vielen Ländern, die Eltern ihre Kinder in die Schule, weil sie selbst zu arm sind um alle Familienmitglieder ausreichend ernähren zu können.  Für 15,60 € kann ein Kind ein ganzes Jahr pro Tag mit einer warmen Mahlzeit versorgt werden. Dies ist für uns kein allzu großer Betrag, für die hilfsbedürftigen Kinder aber, kann er überlebenswichtig sein. Deshalb wollten die Meringer Grundschulen mit einer Sammelaktion die Arbeit von Mary´s Meals unterstützen.

Bei der Auftaktveranstaltung in unserer Aula wurde den Schülern und Schülerinnen die Arbeit von Mary´s Meals vorgestellt. Eindrucksvolle Bilder und ein informativer Vortrag zeigten den Kindern die Lebensbedingungen vieler Gleichaltriger in Afrika. Sie machten aber auch Mut, sich für eine Änderung einzusetzen und selbst für diese notleidenden Kinder zu sammeln.

Mit der Tassenaktion von Mary´s Meals ist dies kinderleicht. Nur ein paar Handgriffe sind nötig, um eine normale  Tasse in eine Spendentasse zu verwandeln. Dazu bekam jedes Kind die benötigten Aufkleber und konnte in seiner Familie bis Anfang April Spenden sammeln.  Am 8. April kamen dann alle Schüler und Schülerinnen im  Pausenhof der Grundschule Mering Luitpoldstraße zusammen um den Inhalt ihrer Tassen in eine riesige Tasse füllen. Mit Spannung wird nun das Ergebnis der Aktion erwartet, denn alle wollen wissen, wie viele Kinder sich im nächsten Schuljahr auf eine warme Mahlzeit pro Tag freuen dürfen – ein Gedanke, der Mut macht.

Zur Seite von Mary´s Meals  

Umwelt-Theater

Gespannt saßen die Schüler und Schülerinnen in der Aula und erwarteten das Märchentheater aus Aschaffenburg mit dem Stück: „… und schon bin ich aus dem Schneider!“. Bereits nach wenigen Augenblicken hatten die Schauspieler alle Kinder in ihren Bann gezogen. Unterhaltsam und lustig, aber immer auch mit ernstem Hintergrund nahm die Hauptfigur, der Schneider, die Zuschauer mit und ließ sie an seinen Erfahrungen zum Thema Umweltverschmutzung, Mülltrennung und Umweltschutz teilhaben.  Der Schneider wäre ja viel lieber ein richtiger Held. Nachdem er seine eigenen 4 Wände erst so richtig zugemüllt hat, um anschließend 7 Sorten Abfall wahllos in den gleichen Sack zu stecken, glaubt er, eine wahre Heldentat vollbracht zu haben. Anders als im bekannten Märchen besiegt er nicht die Riesen, das Einhorn oder das Wildschwein. Er wird von ihnen nach und nach belehrt, wie das Prinzip der Kreislaufwirtschaft funktioniert. Dazu gehören Abfalltrennung und Recycling, thermische Verwertung und Kompostierung und die grundsätzliche Bewusstwerdung darüber, dass Müll nicht nur stinkt und stört, sondern auch wertvoll ist. Die Kinder wurden ins Spiel mit einbezogen und durften durch Zurufen und Mitsprechen oder beim Müllsortieren auf der Bühne ihr Wissen unter Beweis stellen.

Musikalisches Dschungelbuch

Das Dschungelbuch einmal anders erleben konnten unsere Schüler und Schülerinnen mit dem Bundespolizeiorchester. Das große symphonische Blasorchester entführte die Zuhörer musikalisch in den Dschungel und nahm sie mit auf die abenteuerliche Reise des kleinen Menschen-Jungen Mogli. Dieser  begegnet auf dem Weg in das nächste Dorf vielen verschiedenen Tieren, die ihm nicht immer wohlgesonnen sind. Während einer kurzweiligen Vorstellung der verschiedenen Instrumente und Melodie-Motive durften einige Schüler zusammen mit dem Dirigenten einen Elefantenmarsch durch die Halle veranstalten oder an den Sprossenwänden wie die Affen klettern. Dann begann das Konzert, bei dem die Musiker durch ihre Gestaltung der mitreißenden Melodien aus Walt Disneys Film „Das Dschungelbuch“ alle Kinder in ihren Bann zogen. Aber nicht nur die musikalische Vorführung faszinierte die Kinder. Auch die Tatsache, dass alle Musiker auch echte Polizisten sind, die im Dienst mit Uniform, Schlagstock, Handschellen und Waffe ausgerüstet sind, fanden die Mädchen und Jungen sehr interessant. So zeigte die Veranstaltung auch einmal eine andere Facette der Polizei und trug zur Vertrauensbildung und Prävention bei.
Am Ende des Konzerts waren sich Lehrer wie Schüler einig, dass dieser Vormittag ein Highlight dieses Schuljahres war.

3malE -Kinderuni

Lichtschalter an – und schon leuchtet die Lampe. Doch wie funktioniert das überhaupt? Wie kommt der Strom in die Steckdose? Und was passiert eigentlich bei einem Blitzeinschlag? Antworten auf diese Fragen bekamen Schüler und Schülerinnen der 3. Klassen bei der 3malE-Kinderuni an der Hochschule Augsburg. Im Rahmen des Partnerschulen-Programms der   Bildungsinitiative 3malE der Lechwerke AG  hatte sich unsere Schule für den Hochschulbesuch erfolgreich beworben. Im LEW-Hochspannungssaal erklärte Michael Finkel, Professor an der Fakultät für Elektrotechnik der Hochschule Augsburg, den kleinen Studenten „Hochspannendes“ rund um das Thema Elektrizität. Energiegeladene Experimente, bei denen die Kinder auch selbst mitmachen konnten, rundeten die Vorlesung ab. “ Das bekommt kein Frisör so hin“, meinte ein Zuschauer bewundernd, als er die durch elektrische Ladung abstehenden Haare am Kopf einer Mitschülerin sah.

Link zum Artikel in der Friedberger Allgemeinen Zeitung

 

Adventsgottesdienst 2018

Gar nicht so leicht in unserer Zeit, in der Straßen und Schaufenster oft hell erleuchtet sind und manche Lichter niemals ausgehen, Schülern eine Ahnung von Dunkelheit und Stille zu vermitteln.
Vielleicht gelang es uns in unserem Adventsgottesdienst mit der Geschichte vom Sternenbaum, in der ein Sturm einen Stromausfall verursacht. Da erinnert sich ein alter Mann an das Weihnachten seiner Kindheit, an gemütliche Stunden am warmen Ofen, an Mutters Geschichten und an selbstgebastelte Sterne. Er holt Goldpapier und macht sich an die Arbeit. Die fertigen Sterne hängt er an einen Baum auf einem nahe gelegenen Hügel. Die Sterne funkeln in der dunklen Nacht und die Menschen machen sich auf den Weg zu dem Sternenbaum. Der alte Mann freut sich und verschenkt die Sterne an die Kinder. Diese tragen mit den glänzenden Sternen Weihnachtsfreude und Weihnachtsstimmung in ihre dunklen Häuser.
Im Anschluss an die Geschichte las Pater Tarcisius das Weihnachtsevangelium vor und Pfarrerin Sichart überlegte im Predigtgespräch mit den Kindern, wann Weihnachten wirklich beginnt.
Beim Einsammeln der Liedblätter am Ende des Wortgottesdienstes fragten einige Kinder, ob sie die Liedzettel mit nach Hause nehmen dürfen. Auf erstauntes Nachfragen antworteten sie: „Damit wir mit Mama und Papa singen können!“ Schön, wenn so Weihnachtsstimmung mit nach Hause genommen wird.

Ein Geschenk zu Weihnachten

Weihnachten, das Fest des Schenkens? Ja, wenn es das passende Geschenk ist. Ein Geschenk, das man nirgendwo kaufen kann, das uns zu Ruhe und Besinnung bringt in unserer hektischen Zeit – ein Geschenk, das uns an den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes erinnert.
Solch ein Geschenk bereiteten die 3. und 4. Klassen zusammen mit dem Chor und der Musik AG allen Eltern und Gästen bei der diesjährigen Weihnachtsfeier unserer Schule.
Mit Freude und Begeisterung wurden Weihnachtslieder gesungen und vielfältig instrumental begleitet. Gedichte, kleine Geschichten und ein Tanz stellten die Freude über die Geburt des Jesuskindes in den Mittelpunkt und führten uns eindrucksvoll vor Augen, wie schnell man sich doch von Stress und Streit mitreißen lässt und dadurch die Zeit für die wirklich wichtigen Dinge verliert. Denn nur durch Gemeinschaft und füreinander da sein,  wird unser Leben hell.
Und so verließen sowohl Zuschauer, als auch alle Beteiligten die wunderschön geschmückte und stimmungsvoll ausgeleuchtete Turnhalle mit einem Strahlen im Gesicht und konnten bei Glühwein, Kinderpunsch und Weihnachtsplätzchen den besinnlichen Abend ausklingen lassen.
Herzlichen Dank an alle, die dieses Geschenk möglich gemacht haben.

Spenden für die Meringer Tafel

Der Advent ist nicht nur die Wartezeit vor Weihnachten, sondern auch eine Zeit, in der wir besonders an andere Menschen denken, denen es nicht so gut geht wie uns selbst. Jesus kam zu uns auf die Welt und hat uns gezeigt wie man einander Nächstenliebe schenken kann. Deshalb haben wir in der Adventszeit viele große Kartons in unserer Aula aufgestellt und darin Dinge des alltäglichen Bedarfs gesammelt. So füllten sich die Kisten schnell mit Putzmitteln, Körperpflegeprodukten, Kaffee und Tee, Süßigkeiten und anderen haltbaren Lebensmitteln, die unterm Jahr selten an die Meringer Tafel abgegeben werden. Auf diese Weise kann die Tafel ihre Regale nun auch mit solchen Produkten füllen und Menschen in schwierigen Lebenslagen besser unterstützen. Diakon Zanini erzählte den Kindern, dass die Kunden der Meringer Tafel oft ohne eigenes Verschulden in Notlagen geraten sind und sich sehr über diese Einkaufsmöglichkeit freuen. Er bedankte sich im Namen aller Mitarbeiter für die großzügige Spende der Schulkinder.  Mit vereinten Kräften wurden danach alle Kartons in das Auto geladen und können sicher schon bald in Tafel-Laden gegen einen kleinen Beitrag erworben werden.

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