Jedes Kind ist anders, nur darin sind sich alle gleich!

Flexible Grundschule

Flexible Grundschule

Bereits im Schuljahr 2005/06 wurde an der Grundschule Mering Ambérieustraße eine Jahrgangsgemischte Klasse aus pädagogischen Gründen eingeführt. Seit dem Schuljahr 2009/10 gibt es neben den Regelklassen zwei Jahrgangsgemischte Klassen. Mit großem Erfolg und guter Akzeptanz bei den Eltern werden diese Klassen unterrichtet.

Seit dem Schuljahr 2009/10 führen das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus und die Stiftung Bildungspakt Bayern den Modellversuch „Flexible Grundschule“ durch. Zum Schuljahr 2012/13 wurde der Schulversuch um 60 Grundschulen erweitert.

Die Grundschule Mering Ambérieustraße beteiligte sich seit dem Schuljahr 2012/13 am Modellversuch „Flexible Grundschule“ und hat nun das Schulprofil „Flexible Grundschule“. Alle Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Jahrgangsstufen werden als Flexible/ Jahrgangsgemischte Eingangsstufe 1/2 geführt und unterrichtet. Die Unterschiedlichkeit der Kinder sowie die Verschiedenheit an Wissen und Erfahrungen können so sehr gut berücksichtigt und positiv genutzt werden. Ziel ist es, das Kind dort abzuholen, wo es im Entwicklungs- und Lernprozess steht und ihm eine bestmögliche individuelle Förderung zukommen zu lassen.

Klicken Sie hier, um einen kurzen Filmbericht über den Unterricht in einer unserer Eingangsklassen anzusehen. (Quelle: BR24 Mediathek Video)

Die „Flexible Eingangsstufe“

bietet vielfältige Möglichkeiten:

  • Anknüpfung an vorschulische Bildung und Erziehung – Entlastung des Schulanfangs
  • Voneinander lernen als tagtäglicher Grundsatz
  • Soziale Erfahrungen stehen im Vordergrund
  • Individualisierende Lernangebote – Erhebung der individuellen Lernausgangslage
  • Die Lehrkraft hat das einzelne Kind mit seinem Lernstand besonders im Blick. Unterschiedliche Materialien und Aufgabenstellungen knüpfen an das Vorwissen des Kindes an. – Vielfältige Lernanregungen – Lernen auf dem eigenen Niveau
  • Schüler einer Klasse lernen in einigen Stunden auch in der Kleingruppe, die nach Leistungsgruppen oder nach der Jahrgangsstufe getrennt sind.
  • Schüler können sich gegenseitig beim Lernen unterstützen.
  • Helfende Schüler wiederholen Lerninhalte und trainieren die Weitergabe von Wissen und Können. Dies ist eine grundlegende Voraussetzung für spätere Bildung und den Beruf.
  • Schneller lernende Schüler können nach einem Schulbesuchsjahr mit „Klassenkameraden“ in die 3. Jahrgangsstufe gehen.
  • Langsam lernende Schüler können ein 3. Jahr bei der gleichen Lehrkraft und einem Teil der Klassenkameraden verbleiben. – Flexible Verweildauer

 

In der Informationsbroschüre und auf der Homepage des Kultusministeriums bzw. der Stiftung Bildungspakt Bayern finden Sie noch weitere Informationen sowie einen Informationsfilm.

http://www.km.bayern.de/schueler/schularten/grundschule/weitere-infos.html

http://www.bildungspakt-bayern.de/projekte/flexible-grundschule/

 

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