Jedes Kind ist anders, nur darin sind sich alle gleich!

Eine musikalische Weltreise

 

Da staunten die Kinder nicht schlecht, als sie am Dienstag zu einer „Musikalischen Weltreise“ in die Turnhalle gingen. Über 40 Musiker und Musikerinnen warteten schon mit ihren Instrumenten auf das junge Publikum. Kaum hatten die Schüler Platz genommen, ließ das Philharmonische Orchester Augsburg den Hummelflug von Nikolai Rimski-Korsakow erklingen. Dies war der Auftakt für die Reise der kleinen Plüschhummel in den Händen der sympathischen Moderatorin des Bayerischen Rundfunks Katja Schild. Mit einem russischen Tanz aus dem Ballett „Der Nussknacker“, einem türkischen Liebeslied oder Tänzen aus Rumänien, Spanien und Amerika wurden die Kinder in viele Länder „entführt“. Dabei lauschten sie nicht nur dem beeindruckenden Klang des Orchesters unter der Leitung des Generalmusikdirektors Domonkos Héja, sondern bewegten sich angeleitet durch die kleine Hummel und Frau Schild gekonnt zu Flamenco-, Tango- und Marschrhythmen. Fast ganz nebenbei lernten die Kinder einige Instrumente kennen. Dabei war die „Ud“, eine Laute mit einem birnenähnlichen Korpus und einem rechtwinklig angeordneten Wirbelkopf, wohl das außergewöhnlichste Instrument, das zu hören war. Dass ein gutes Orchester immer genau nach den Bewegungen seines Dirigenten spielt, zeigte sich eindrucksvoll, als die sechsjährige Laura und der achtjährige Johannes den Taktstock übernahmen und den Musikern das Tempo vorgaben. Den anschließenden Beifall hatten sich die zwei „Jungdirigenten“ wirklich verdient. Als Belohnung bekamen sie auch zwei Freikarten für ein Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters. Nachdem die Reise mit dem Radetzky-Marsch zu Ende ging, gab es noch eine ganz besondere Premiere. Die Musiker hatten sich spontan bereit erklärt unseren Schulsong zu spielen. So war zum Abschluss dieser fantastischen Veranstaltung das Lied „Jedes Kind ist anders, nur darin sind sich alle gleich“ mit über 300 Kinderstimmen begleitet vom gesamten Orchester zuhören. Wir danken allen Künstlern und Beteiligten für diese mitreißende Stunde sowie der Auf’m Kolk-Stiftung für die finanzielle Unterstützung.

Diesen Beitrag finden Sie auch in der Friedberger Allgemeinen Zeitung.

 

 

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