Jedes Kind ist anders, nur darin sind sich alle gleich!

Monatsarchive: November 2017

Vorlesetag und Vorlesewettbewerb

„Toll, heute ist wieder Vorlesetag!“, freuten sich die Kinder und waren ganz gespannt welcher prominente Vorleser in ihre Klasse kommt. Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen Zeit genommen haben und zu uns an die Schule kamen, um im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetags aus Kinderbüchern vorzulesen. Und so war es schnell mucksmäuschenstill in unserem Schulhaus .Wer von Zimmer zu Zimmer schlich, entdeckte aufmerksam zuhörende Schüler und Schülerinnen, die sich begeistert in die Welt der Bücher entführen ließen. Viel zu rasch war die Vorlesezeit zu Ende und alle wollten wissen, wie die Geschichten weitergehen. Umso besser, dass man in der Schule lesen lernt und nun motiviert selbst das Buch zur Hand nehmen kann.

Dass einige Kinder wirklich sehr gut vorlesen können, zeigten die drei Klassensieger der vierten Klassen beim anschließenden Rotary-Vorlesewettbewerb. Sie stellten sich einer Jury aus vier Mitgliedern des Rotaryclubs Friedberg und trugen Texte von Paul und Anne Maar gekonnt und mitreißend vor. Da war es wirklich eine schwierige Aufgabe, den Schulsieger zu finden. Am Ende entschied sich die Jury für die beste Leserin der Klasse 4a  und alle Kandidaten erhielten Preise für ihre tollen Leistungen.

Hier zum Zeitungsartikel

 

Meins wird Deins!

Der Martinstag ist viel mehr als ein Lichterfest. Es geht um ein gutes Beispiel, das ein junger Soldat vor fast 1700 Jahren ganz einfach gegeben hat. Seither hat man Martin nicht vergessen. Im Gegenteil, jedes Jahr erinnern wir uns an Sankt Martin. Gerade Kinder spüren sofort, worum es damals wie heute geht: gut teilen zu können. Deshalb beteiligten wir uns an der Martinsaktion der „aktion hoffnung“ in Kooperation mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Dabei wurde rund um den Martinstag gut erhaltene Kleidung gesammelt und zugunsten eines Entwicklungsprojektes in Indien gespendet.

Ausbildung und Hilfe für arbeitende Kinder in Indien

Bewusst hat sich die aktion hoffnung entschieden, nicht Kleidung und Stofftiere direkt an die Projektpartner zu senden, sondern die Kleiderspenden in Geldspenden umzuwandeln. Alle Verkaufserlöse und weitere Spenden aus der diesjährigen Aktion kommen dem Don Bosco-Zentrum Balprafulta in der Millionenstadt Mumbai in Indien zugute. Die Mitarbeiter im Zentrum kümmern sich derzeit um 300 Kinder und Jugendliche. Die jungen Menschen werden aus schlechten Arbeitsverhältnissen herausgeholt und auch die Eltern über die Gefahren und Folgen der Kinderarbeit aufgeklärt. (Quelle:http://www.aktion-hoffnung.de/MeinswirdDeins)

Ein herzliches Dankeschön an alle Kinder und Eltern, die ihre Kleiderschränke so fleißig aussortiert haben. Der „Tütenberg“ in der Aula war auch dieses Jahr wirklich beeindruckend groß.

 

Eine musikalische Weltreise

 

Da staunten die Kinder nicht schlecht, als sie am Dienstag zu einer „Musikalischen Weltreise“ in die Turnhalle gingen. Über 40 Musiker und Musikerinnen warteten schon mit ihren Instrumenten auf das junge Publikum. Kaum hatten die Schüler Platz genommen, ließ das Philharmonische Orchester Augsburg den Hummelflug von Nikolai Rimski-Korsakow erklingen. Dies war der Auftakt für die Reise der kleinen Plüschhummel in den Händen der sympathischen Moderatorin des Bayerischen Rundfunks Katja Schild. Mit einem russischen Tanz aus dem Ballett „Der Nussknacker“, einem türkischen Liebeslied oder Tänzen aus Rumänien, Spanien und Amerika wurden die Kinder in viele Länder „entführt“. Dabei lauschten sie nicht nur dem beeindruckenden Klang des Orchesters unter der Leitung des Generalmusikdirektors Domonkos Héja, sondern bewegten sich angeleitet durch die kleine Hummel und Frau Schild gekonnt zu Flamenco-, Tango- und Marschrhythmen. Fast ganz nebenbei lernten die Kinder einige Instrumente kennen. Dabei war die „Ud“, eine Laute mit einem birnenähnlichen Korpus und einem rechtwinklig angeordneten Wirbelkopf, wohl das außergewöhnlichste Instrument, das zu hören war. Dass ein gutes Orchester immer genau nach den Bewegungen seines Dirigenten spielt, zeigte sich eindrucksvoll, als die sechsjährige Laura und der achtjährige Johannes den Taktstock übernahmen und den Musikern das Tempo vorgaben. Den anschließenden Beifall hatten sich die zwei „Jungdirigenten“ wirklich verdient. Als Belohnung bekamen sie auch zwei Freikarten für ein Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters. Nachdem die Reise mit dem Radetzky-Marsch zu Ende ging, gab es noch eine ganz besondere Premiere. Die Musiker hatten sich spontan bereit erklärt unseren Schulsong zu spielen. So war zum Abschluss dieser fantastischen Veranstaltung das Lied „Jedes Kind ist anders, nur darin sind sich alle gleich“ mit über 300 Kinderstimmen begleitet vom gesamten Orchester zuhören. Wir danken allen Künstlern und Beteiligten für diese mitreißende Stunde sowie der Auf’m Kolk-Stiftung für die finanzielle Unterstützung.

Diesen Beitrag finden Sie auch in der Friedberger Allgemeinen Zeitung.

 

 

Post vom Bundestag

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts beschäftigten sich die dritten Klasse aus aktuellem Anlass mit der Bundestags- und auch der anstehenden Klassensprecherwahl.

In dem Comic „Karlchen Adler und die Wahlen“ des Deutschen Bundestages erfuhren die Kinder der Klasse 3a viel Neues über den Wahlkampf, zur Durchführung von Wahlen und zum Beschluss von Gesetzen. Im Anschluss daran nahm die 3a motiviert am „Adlerquiz“ des Deutschen Bundestages teil und erhielt Ende Oktober Post aus Berlin. Die Freude darüber war groß. Denn jedes Kind erhielt eine Frisbee-Scheibe mit Karlchen Adler und Luftballons vom Bundestag.

 

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